Die Messung der Pulswellengeschwindigkeit gibt an, wie viel Zeit die Pulswelle benötigt, um eine bestimmte Strecke im Gefäßsystem zurückzulegen. Der ermittelte Wert gibt Auskunft über die Steifigkeit der Gefäße und den zentralen Blutdruck in der Aorta. Hierdurch lassen sich Veränderungen der Gefäßwand bereits sehr früh erkennen und Therapiemaßnahmen einleiten. Daher wird die Methode besonders im präventiven Bereich, also zur Vorbeugung einer Gefäßerkrankung wie Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) angewendet. Ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Pulswelle eher langsam deutet das auf wenig elastische Gefäße hin. Damit steigt die Belastung des Herzens, das das Blut aufgrund der gestiegenen Steifigkeit gegen einen erhöhten Widerstand pumpen muss.

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