Spiegel Online, 1. Februar 2018

Sport ist Mord - von wegen. Wer sich regelmäßig bewegt, senkt sein Risiko für zahlreiche Krankheiten, zum Beispiel Krebs, Diabetes und Burn-out.


"Gehen geht immer", sagt der Bewegungswissenschaftler Volkmar Feldt vom Sport-Gesundheitspark Berlin. Ihm geht es vor allem darum, dass die Menschen gesund bleiben und nicht so sehr um Vorzeige-Fitness. Wer pro Woche zusätzlich 1000 Kalorien durch Sport verbraucht, betont auch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen, wird seltener krank. Und damit sind nicht ein Schnupfen oder Bauchgrummeln gemeint. Bewegung reduziert auch das Risiko für ernsthafte Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Laut Karen Steindorf vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) beugt Sport mehreren Krebsarten vor. Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, liege bei sportlich aktiven Menschen 20 bis 30 Prozent niedriger als bei jenen, die sich kaum bewegen. Wobei immer die Frage zugrunde liegt, wie sportliche Aktivität definiert wird. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche. 

In Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt Sport eine entscheidende Rolle sowohl bei der Prävention als auch bei der Therapie. "Alle Systeme, die für die Steuerung und Funktion des Herz-Kreislauf-Systems wichtig sind, werden durch körperliche Aktivität trainiert", erläutert Wilhelm Bloch von der Deutschen Sporthochschule Köln. Das Herz muss stärker pumpen, der Kreislauf wird beansprucht, das Blut fließt schneller und in größerer Menge. Drei bis fünf moderate Trainings pro Woche halten Experten für ratsam, auch nach einem Herzinfarkt sollte Sport wichtiger Lebensbestandteil bleiben. 

Sport senkt den Blutzuckerspiegel 

Wer Sport treibt, verhindert im besten Fall außerdem, dass er an Diabetes Typ 2 erkrankt. Beim Typ-2-Diabetes spricht der Körper nicht mehr so gut auf das Hormon Insulin an, das normalerweise dafür sorgt, dass Zucker aus dem Blut in die Zellen aufgenommen wird. Geschieht das nur unzureichend, steigt der Zuckerspiegel immer weiter an. Auch für bereits Betroffene ist Sport unabdingbar, weil Bewegung den Blutzuckerspiegel senkt. Schon moderates Training mit kleinen Trainingseinheiten für Ausdauer, Kraft und Koordination reicht sowohl zur Prävention als auch bei Erkrankten aus. 

In der richtigen Dosierung kann Sport zudem Stress abbauen und ist somit auch eine Burn-out-Prävention. Zwar reicht Bewegung allein nicht, aber die körperliche Aktivität ist ein wichtiger Baustein sowohl bei der Vorbeugung von Burn-out als auch bei der Therapie. 

Auch Menschen mit rheumatoider Arthritis tun sich mit Sport meist etwas Gutes. "Wir wissen, dass wir mit Training das Immunsystem beeinflussen können", erklärt Bloch. Was sinnvoll ist, hängt vom Erkrankungsstadium, aber auch von den eigenen Vorlieben ab. Die Olympiasiegerin Heike Drechsler, Botschafterin der Rheuma-Liga in Bonn, sagt: "Ich muss mir bewusst machen: Wenn ich weniger Schmerzen haben möchte, muss ich mich bewegen." Neben den Vorteilen für Gelenke, Herz, Kreislauf und Stoffwechsel stärkt Sport auch die Muskeln und Knochen. Das wiederum beugt Knochenbrüchen vor, wie sie oft bei Osteoporose auftreten.

Quelle: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/sport-beugt-krankheiten-wie-krebs-diabetes-und-osteoporose-vor-a-1190714.html

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