Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), Presse 48/2016

(DOSB-PRESSE) Teilnehmer aus Niedersachsen, Hamburg, Berlin, Thüringen, Bayern, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Hessen haben beim ersten Berliner Zukunftsforum „Gesundheit-Bewegung-Sport“ über aktuelle Herausforderungen und zukunftsorientierte Lösungsansätze zur Gestaltung eines gesundheitsförderlichen und bewegungsorientierten Arbeitsalltages von Menschen (nicht nur) mit geistiger Behinderung diskutiert.


Die über die Special Olympics Deutschland Akademie (SODA) konzipierte und gemeinsam mit dem Sport-Gesundheitspark Berlin e.V. (SGP) ausgerichtete Tagung führte im Olympiapark Berlin 30 Fach- und Führungskräfte aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, Wissenschaft, Wirtschaft, Sport und Gesundheitsbranche zusammen. Zugleich wurden damit die Einrichtungen der Behindertenhilfe in ihrer lokalen Umgebung als moderne Arbeitgeber herausgestellt, die den ganzheitlichen Dreiklang „Gesundheit-Bewegung-Sport“ von der Beschäftigtenebene bis zur Führungsspitze fördern.

Ausgangspunkte für die intensiven Diskussionen und Workshops der branchenübergreifenden Tagung waren zwei aktuelle Initiativen der SOD Akademie, die u.a. mit Förderung der KfW-Stiftung verschiedene Lehr- und Lernmodule zu den vielfältigen Facetten von Bewegung und Sport für Fach- und Führungskräfte und für Beschäftigte mit Behinderung in Leichter Sprache erarbeitet und zugleich mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) das bundesweite Verbundprojekt „Selbstbestimmt fit am Arbeitsplatz“ durchgeführt hat.

Hierbei wurden u.a. Sportbeauftragte in Werkstätten zu niedrigschwelligen Aktivierungs- und Bewegungsangeboten im Arbeitsalltag geschult und Regelwerke von Sportarten in Leichte Sprache übersetzt. Das Berliner Zukunftsforum führt diese Projekte konsequent fort und forciert somit weiter die bundesweite Ausstrahlung und Umsetzung ihrer Arbeitsresultate.

PD Dr. habil. Reinhild Kemper begrüßte als Vizepräsidentin für Wissenschaft von Special Olympics Deutschland Vertreter des BMAS und des Deutschen Olympischen Sportbundes, der Werk-stattbranche (Behindertenwerk Main-Kinzig; Lichtenberger Werkstätten, Evangelische Stiftung Alsterdorf, Bruckberger Heime u.a.) sowie ihrer Projekt-Partner und Begleiter SPORT-THIEME GmbH, Capito Berlin (Büro für barrierefreie Information) und Sport-Gesundheitspark Berlin e.V.

Die Experten unterstrichen, dass nicht nur nackte Zahlen und Bilanzen im Sinne einer Erfolgs-Misserfolgsabrechnung dafür entscheidend sein dürften, ob Bewegung und Sport mit ihrer präventiven Wirkung in den Arbeitsalltag integriert werden. Vielmehr beeinflussen und stärken auch „weiche“ Faktoren wie persönliche Entwicklung, Inklusion und Freude an der Tätigkeit das Betriebsklima, die eigene Motivation, somit die individuelle Arbeitsfähigkeit und schließlich die Arbeitsergebnisse spürbar positiv. Bewegung und Sportangebote sollten daher intern ganzheitlich von der „Spitze bis zur Basis“ gedacht und gelebt, viel stärker langfristig angelegt, im eigenen Leitbild von Werkstätten verankert werden und zur „inneren Haltung“ des Unternehmens selbst-verständlich dazu gehören. Zur Umsetzung wurde empfohlen, sich branchenübergreifend mit lokalen/regionalen Partnern gemeinsam im Verbund zu engagieren, um vorhandene Ressourcen zu schonen und zu bündeln und zusammen erfolgreich durchgeführte Maßnahmen einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Die Ergebnisse werden in einem Tagungsheft dokumentiert und zur Verfügung gestellt.

Quelle: DOSB-Presse 48/2016

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