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rbb QUIVIVE, 28. Mai 2008


Rundfunk Berlin Brandenburg
QUIVIVE
Beitrag QUIVIVE vom 28.05.2008

Sport gegen Hochdruck


Bewegung ist gesund – das hat sich inzwischen herumgesprochen. Doch bislang waren viele Ärzte bei Sportwilligen mit erhöhtem Blutdruck noch vorsichtig: Man hatte Bedenken, dass unter der sportlicher Belastung der Blutdruck zu stark ansteigt und damit mehr Schaden als Nutzen bringt. Besonders von Krafttraining an Geräten wurde häufig abgeraten. Inzwischen weiß man jedoch, dass Hochdruckpatienten, wenn sie mit etwa 2/3 ihrer Maximalkraft trainieren, auch von diesem Sport sehr profitieren können.

Denn tatsächlich kann man mit Sport auf Dauer den Blutdruck deutlich senken. Vereinfacht gesagt werden die Blutgefäße „weicher“ durch den Sport. Dadurch können sie sich besser weiten und der Blutdruck sinkt. Beim Kraftausdauertraining kommt es zudem zu einer so genannten Kapillarisierung: Neue kleine Blutgefäße sprießen in die Muskeln ein. Dadurch vergrößert sich der Blutkreislauf ein wenig, das Blut kann sich besser verteilen und auch dadurch sinkt der Blutdruck.

Bevor man jedoch mit dem Training startet, sollte man sich unbedingt einer gezielten Sportmedizinischen Untersuchung unterziehen. Ein bestehender Blutdruck sollte ausserdem mit Medikamenten eingestellt werden. Und auch „Trainingsbegleitend“ sollte immer wieder ein Arzt befragt werden: Denn schließlich hat der Sport erfreuliche Nebenwirkungen. Der Blutdruck sinkt und man kann vermutlich irgendwann die Tabletten reduzieren oder sogar ganz absetzen.

Filmbeitrag: Ursula Stamm
Infotext: Susanne Faß
Stand der Information: 28.05.08

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Ärztin für Innere Medizin und
Kardiologie
Kardiologische
Gemeinschaftspraxis
Wilmersdorfer Str. 62
10627 Berlin
Tel.: 030-323 61 17
Fax: 030-324 83 54
[www.cardio-clinic.com]

Im Beitrag: Stefan Schröder
Sportwissenschaftler
Sport-Gesundheitspark
Forckenbeckstr. 21
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Bluthochdruck – das verkannte Risiko, Prof. Dr. Dieter Klaus

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