„Transversus-abdominis-Studie“

Allison GT et al.: Feedforward Responses of Transversus Abdominis Are Directionally Specific and Act Asymetrically: Implications for Core Stability Theories. Journal of Orthopaedic and Sports Physical Therapy.

„Die Steuerung der querverlaufenden Bauchmuskeln (Musculus transversus abdominis) ist gezielt gebündelt und arbeitet asymmetrisch.“

Zusammenfassung:
Diese Studie zeigt, dass die Steuerung der querverlaufenden Bauchmuskulatur abhängig ist von der ausführenden Seite einer Armbewegung. Die Kontraktion ist nicht beidseitig symmetrisch. Diese Erkenntnis ist besonders wichtig für die Entwicklung eines gezielten Rumpf-Stabilitäts-Trainings.

Link: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18448877?dopt=Abstract

 

Gluteaus-medius-Studie

Nelson-Wong E et al.: Gluteus medius muscle activation patterns as a predictor of low back pain during standing. Clinical Biomechanics 23.

„Die Aktivierung des mittleren Gesäßmuskels (Musculus glutaeus medius) als Einflussgröße für Rückenschmerzen während des Stehens.“

Zusammenfassung:
Die Rolle der Abduktoren bei Rückenschmerzen ist nicht ausführlich erforscht worden. Diese Studie hat gezeigt, dass Teilnehmer die Rückenschmerzen während des anhaltenden Stehens entwickelten, eine abwechselnde, nicht zusammenarbeitende Aktivierung des linken und rechten Glutaeus Medius aufwiesen. Hingegen wurde eine beiderseitige, synergistische Arbeit dieser Muskeln bei Probanden ohne Schmerzentwicklung festgestellt.

Link: http://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0268003308000193

 

„Junior Golfers and S-E-T“

Jørg Inge S. Pedersen, Gitle Kirkesola, Rune Magnussen, Stephen Seiler FACSM.: Junior Golfers and S-E-T. Faculty of Health and Sport, Agder University College, Kristiansand, Norway.

„Training mit S-E-T wirkt sich positiv auf die sportliche Leistung von Golfspielern aus.“
Die Universität Agder in Kristiansand, Norwegen hat untersucht, inwiefern sich ein S-E-T Training auf Golfspieler auswirkt und dabei erstaunliche Effekte beobachtet.

Zusammenfassung:
Zwei Gruppen (à 10 Teilnehmer) trainierten jeweils 9 Wochen (2 TE/Woche) lang mit zwei unterschiedlichen Methoden jedoch gleichem Ziel: Verbesserung der Rumpf-Stabilität.
Die eine Gruppe bediente sich an den herkömmlichen Methoden des medizinischen Aufbautrainings, hingegen die andere das S-E-T-Training erprobte.
Relevante Messgröße war die Schlägerkopfgeschwindigkeit beim Aufprall des Schlägers auf den Golfball.

Ergebnis:
Beide Konzepte schlugen erfolgreich an, wobei die S-E-T-Probanten signifikant bessere Ergebnisse erzielten. Dies wird zurückgeführt auf einen gezielteren Krafteinsatz resultierend durch optimaler Winkelstellung und Bewegungsausführung.

 

„Elite Soccer Players and S-E-T“

Stephen Seiler FACSM, Per Thomas Skaanes, Gitle Kirkesola.: Elite Soccer Players and S-E-T. Faculty of Health and Sport, Agder University College, Kristiansand, Norway.

„Gezieltes Rumpfstabilisationstraining wirkt sich leistungssteigernd auf Profifußballer aus.“
Die Universität Agder in Kristiansand, Norwegen erforschte die Effekte des S-E-T-Trainings bei Profifußballern und kam zu beachtlichen Ergebnissen.

Zusammenfassung:
12 Profifußballer des Erstligisten IK Start (Norwegen) absolvierten ein 8-wöchiges Rumpfstabilisationstraining beruhend auf dem S-E-T-Konzept mit jeweils 2 Einheiten pro Woche. Relevante Messgröße war die Bewegungsgeschwindigkeit beim Spannschuss.

Ergebnis:
Die Hochleistungssportler erzielten signifikant bessere Ergebnisse als beim Eingangstest. Dies führen die Wissenschaftler auf eine verbesserte neuromuskuläre Ansteuerung durch inter- und intramuskuläre Koordination zurück. Dazu beeinflussen Faktoren wie Gleichgewicht und optimale Winkelstellung beim Schuss das Ergebnis positiv.

 

„Die Behandlung von chronischem LWS-Schmerz mit Hilfe des S-E-T-Konzeptes“

Schmoll Sylvia, Hahn Daniel, Schwirtz Ansgar.: Die Behandlung von chronischem LWS-Schmerz mit Hilfe des S-E-T-Konzeptes. Fachgebiet Biomechanik im Sport, Fakultät für Sportwissenschaften der TU München.

„S-E-T wirkt sich schmerzlindernd auf LWS-Leiden aus“
Eine Studie der TU München untersuchte, inwiefern ein gezieltes S-E-T-Training die Schmerzen im Lendenwirbelbereich beeinflusst.

Zusammenfassung:
25 chronische LWS-Patienten wurden durch Randomisierung in 2 Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe trainierte nach dem allg. medizinischen Aufbautraining (MAT) und die andere nach dem S-E-T-Konzept. Ziel beider Gruppen war es die Stabilisierungsfähigkeit des Rumpfes zu stärken und die Schmerzintensität zu minimieren. Die Trainingsperiode erstreckte sich über 6 Wochen mit 2 TE/Woche.

Ergebnis:
Beide Konzepte waren effektiv jedoch liegen dafür verschiedene Ursachen zu Grunde. Beim MAT waren Hypertrophie und intermuskuläre Koordination schmerzlindernde Faktoren hingegen hatte das S-E-T-Training eine verbesserte Stabilisierungsfähigkeit zur Folge und somit muskuläre, somasomatische Auswirkungen auf den Rumpf.
Daher sind beide Konzepte in Verbindung sinnvoll, damit alle Effekte zum tragen kommen.

 

„Beckenbodenbeschwerden von Frauen nach der Schwangerschaft“

Stuge B, Veierød MB, Laerum E, Vøllestad N.: The efficacy of a treatment program focusing on specific stabilizing exercises for pelvic girdle pain after pregnancy. Section for Health Science, University of Oslo, Oslo, Norway.

„Eine individuelle Behandlungsmethode mit spezifisch stabilisierenden Übungen bei Frauen mit Beckenbodenbeschwerden nach der Geburt ist effizienter als eine physikalische Behandlung ohne spezifisch stabilisierende Übungen.“
Die Universität von Oslo untersuchte die Auswirkungen individueller Behandlungen mit spezifisch stabilisierenden Übungen und kam zu überzeugenden Resultaten.

Zusammenfassung:
81 Frauen mit Beckenbodenbeschwerden wurden durch Randomnisierung in 2 Gruppen aufgeteilt. Patienten der ersten Gruppe erfuhren eine physikalische Behandlung ohne spezifisch stabilisierende Übungen und die zweite hingegen eine individuelle Behandlung mit spezifisch stabilisierenden Übungen. Die Trainingsperiode erstreckte sich über 20 Wochen. Nach dieser Zeit wurden die Patienten nach ihren Schmerzen, Behinderungen und ihrem Lebensgefühl befragt.

Ergebnis:
Gruppe 2 konnte signifikant bessere Resultate aufweisen als Gruppe 1. Diese Patienten hatten nach der Behandlung weniger Schmerzen, weniger Behinderungen und ein qualitativ höheres Lebensgefühl. Das lässt darauf schließen, dass eine individuelle Behandlung in Verbindung mit spezifisch stabilisierenden Übungen ein sehr effizientes Mittel ist, um den große Fortschritte zu erzielen und somit Beckenbodenbeschwerden auf ein Minimum zu reduzieren.

Link: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15131454

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